Hagener Straße 377, Gevelsberg

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Kira Heringhaus
Ein Konzept von Kira Heringhaus für die Neugestaltung des Treppenhauses der

Hagener Strasse 337

in Gevelsberg

im Rahmen der Modulabschlussprüfung 3 "Techniken der Restaurierung, Imitation und Dekoration".

 

Gestaltungskonzept

Durch das viele Weiß im Treppenhaus und die kühlen Blautöne entsteht im Raum eine viel zu kalte und sterile Stimmung, die die Gestaltungselemente der Gründerzeit ausschließt. Die Sprossen und Pfosten des Treppengeländers und der Mosaikboden im Erdgeschoss erinnern im Gegensatz zu der Farbgestaltung des
Treppenhauses an die Gründerzeitarchitektur. Durch historische Gestaltungs- und Dekorationstechniken sollen im Treppenhaus die bestehenden Merkmale in einem neu angepassten Umfeld wieder besser zur Geltung kommen. Es soll insgesamt eine wärmere Stimmung entstehen.
Als erster großer Schritt der Neugestaltung sollen die Treppenstufen und der Handlauf des Geländers annähernd im ursprünglichen Oxidrot lackiert werden. Außerdem sollen die von Linoleum verdeckten Holzdielen wieder freigelegt und ebenfalls in dieser Farbe lackiert werden. Die Wände im Treppenhaus sollen glatt verputzt werden.

Die Erste der drei Techniken soll die Kälte des Innenraums aufbrechen und das organische Material Holz wieder auftauchen lassen. Zum Einen soll damit die Holzverkleidung des Treppenaufgangs im Eingangsbereich versehen werden und zum Anderen die Türen im Treppenhaus des Gebäudes. Als Inspiration und Vorlage dient die Struktur und Farbigkeit „alter Eiche“.

Als zweite Technik soll die Marmorimitation in die Gestaltung des Treppenhauses eingebaut werden. Eher zurückhaltend fügt sich weißer Marmor in das Gesamtbild ein und wirkt dabei edel. Von Stuckleisten aus Holz, die in abgetöntem Weiß lackiert werden umrahmt, soll der Marmor den Treppenaufgang schmücken.

Eine dezente Schablonierung soll als dritte Technik das Treppenhaus schmücken. Ein florales, aber dezentes Ornament wird ausgewählt um über den Stuckleisten außer am Treppenaufgang über dem Marmor angebracht zu werden. Um die Schablonierung zurückhaltend zu gestalten wird ein nicht allzu starker Kontrast zur Farbigkeit des Untergrundes ausgewählt.