Gastronomieentwurf für den Ottenbrucher Bahnhof

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K.Heringhaus, K. Schefer
Ein Konzept von Katharina Schefer und Kira Heringhaus im Rahmen der Modulabschlussprüfung des Modul 7 "Konstruktion und Raumgestaltung".

 

Gastronomieentwurf

für den

Ottenbrucher Bahnhof

an der Wuppertaler

Nordbahntrasse

  

Aufgrund des Umbaus des Ottenbrucher Bahnhofs an der Wuppertaler Trasse soll im Rahmen des Projekts eine Gastronomiealternative konzeptionell erarbeitet werden. Der Bau soll auf Grundlage von Containermodulen erstellt werden, sodass dieser bei Bedarf, beziehungsweise nach Fertigstellung der Renovierung des Ottenbrucher Bahnhofs, an der Nordbahntrasse entlang transportiert werden, und an anderen geeigneten Plätzen Menschen bewirten kann.

Um einen möglichst großen Raum, unter Nutzung von möglichst wenigen Containermodulen zu schaffen, besteht die Überlegung, eine große Dachkonstruktion über die Container zu legen, die das Einkehren in die Gastronomiestätte auch bei schlechtem Wetter für viele Gäste ermöglicht.
In zwei aneinandergrenzenden Containern werden die Sanitärräume, die Küche und das Lager untergebracht. Der dritte, einzelne Container dient als sicherer, geschlossener Empfangsraum. Zwischen den Containern liegt die Sitzfläche der Gastronomie. Über eine Treppe ist eine Terrasse auf den beiden zusammenhängenden Containern zu erreichen, um noch mehr Sitzmöglichkeiten bieten zu können.
Das Dach besteht aus einer Stahlkonstruktion mit ETFE-Kissen. Dies ist eine leichte und kostengünstigere Alternative zu einer Konstruktionslösung mit Glas. Die Kissen werden andauernd automatisch, beziehungsweise bei einem Druckabfall durch eine Luftversorgung wieder mit Luft gefüllt.
Da die Folie der Kissen transparent ist, aber dennoch vor schädlicher UV-Strahlung schützt, kann weiterhin das Geschehen an der Trasse beobachtet werden.
Als Inspiration für den tunnelartigen Aufbau der Kissenkonstruktion diente die ursprüngliche Bahnsteigüberdachung am Ottenbrucher Bahnhof.

Die Konstruktion soll als Blickfang dienen und schon von Weitem auf der Trasse erkennbar sein, damit sie möglichst viele Nutzer der Trasse in die Gastronomie lockt.